Mit Gottvertrauen Neues wagen

Schatzkiste im September 2016

 

Am 23. September 2016 hieß es im Clubhaus von Lakeside Ville: „Willkommen zur ersten Schatzkiste im neuen Kita- und Schuljahr!“ 31 Kinder hatten sich angemeldet, die Schatzkiste ist ausgebucht. Viele Kinder sind neu in der Vorschule oder sogar ganz neu in Shanghai und zum ersten Mal bei der Schatzkiste dabei. Auch das Schatzkisten-Team ist neu und stellt sich vor: Christine Kirchweger, Annegret Labahn, Catharina Mehl und Martina Schmid-Lindenmayer – tatkräftig unterstützt von Valeria Bleck, die sich um das leibliche Wohl der Kinder kümmert.

„Neues wagen – im Vertrauen auf Gott“, das ist auch das Thema, um das es bei dieser Schatzkiste geht. Um erste Hinweise auf das Thema zu bekommen, heißt es für die Kinder erst einmal: Schatzkiste suchen! In der Schatzkiste finden die Kinder viele Sterne, Sand und einen Koffer. Was kann das bloß miteinander zu tun haben? Die Kinder rätseln hin und her, bis Lucas zielsicher kombiniert: „Eine Reise durch die Wüste bei Nacht!“

 

Doch wer hat diese Reise gemacht und warum? Die Kinder hören die Geschichte von Abraham und vertiefen das Gehörte anschließend in Kleingruppen an vier Stationen:

 

An einer Station befassen sich die Kinder gestalterisch und spielerisch mit den verschiedenen Stationen in Abrahams Leben. Mit Sand, der an Abrahams Wüstenreise erinnert, gestalten sie Bilder zu Abrahams Lebensweg. Bei einem anschließenden Brettspiel greifen die Aktionsfelder ebenfalls Stationen aus Abrahams Leben auf. So heißt es zum Beispiel: „In Abraham sollen auch alle anderen gesegnet werden. Du und alle Mitspieler dürfen 3 Felder vorrücken!“

 

An einer Station kommen die Kinder in Bewegung. Sie spielen „Reise nach [Kanaan]“ und diverse Staffelläufe durch die „Wüste“: mithilfe von drei Steinen (= Papptellern) müssen sie sich möglichst schnell vorwärtsbewegen, ohne den heißen Wüstensand (= Boden) zu berühren. Das Wasser in der Wüste ist knapp: wer schafft es, am meisten Wasser sicher vom Brunnen zum Zelt zu transportieren?

 

An einer weiteren Station geht es um Gottes Versprechen an Abraham so viele Nachkommen wie Sterne am Himmel zu bekommen . Die Kinder versuchen, zu ertasten, wie viele Sterne sich in einem Beutel befinden. Sie kommen auf unterschiedliche Ergebnisse und erfahren, dass Sterne schwer zu zählen sind. Die Kinder basteln ein Sternen-Mobile, das sie auch zuhause daran erinnern kann: Gott kann Herzenswünsche erfüllen und Unmögliches möglich machen, wenn wir an ihn glauben und ihm vertrauen.

 

An einer dritten Station geht es um Angst, Mut und Vertrauen. Die Kinder bilden Paare: einem Kind werden die Augen verbunden, das andere führt es ums Clubhaus. Anschließend überlegen sie: Wie hat sich angefühlt, sich blind führen zu lassen? Wie war es den anderen zu führen? Wem vertraue ich in meinem Leben?

Nachdem sie alle Stationen durchlaufen und sich zwischendurch bei Getränken, Obst und Keksen gestärkt haben, kommen die Kinder noch einmal zu einem Schlusskreis zusammen. Bei einem Sortierspiel fassen sie zusammen: Gott hat von Abraham verlangt, seine Heimat, Familie und Freunde zu verlassen. Dafür hat er ihm ein neues Land, Nachkommen, einen berühmten Namen und seinen Segen versprochen.

 

Die Kinder überlegen, warum Abraham oft auch als „Vater des Glaubens“ bezeichnet wird. Sie erfahren: Abraham hat als erster erlebt, dass wir uns auf Gott immer verlassen können. Gott hält, was er verspricht. Wenn wir auf Gott vertrauen, können auch Wünsche und Dinge, die unmöglich schienen, in Erfüllung gehen. Gott segnet dich und du sollst für andere Menschen ein Segen sein. Für all dies kannst du Gott dankbar sein! Im Gebet können wir Gott loben, ihm danken und ihn um seinen Beistand bitten. Und das tun die Kinder, indem sie gemeinsam das Vater Unser beten und „Vom Anfang bis zum Ende (Immer und überall)“ singen.

 

Und wie war es? Marlene war zum ersten Mal bei der Schatzkiste und meint: „Ab jetzt will ich da jeden Freitag hin!“ Die Teamer brauchen etwas mehr Zeit zur Vorbereitung.

 

Den nächsten Termin für die Schatzkiste finden Sie hier.

 

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